Über die Zeitschrift

Das Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik ist ein Forum und Periodikum von und für Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen und Forschende, die sich für historische, theoretische und praxeologische Diskurse und Fragestellungen in der Pädagogik interessieren. Kennzeichnend für das Jahrbuch ist die Orientierung an Freuds Schibboleth – die Wirkmächtigkeit des ubiquitären Unbewussten in pädagogischen Prozessen. Neben regelmäßigen wissenschaftstheoretischen und theoriesystematischen Vergewisserungen zur Grundlegung Psychoanalytischer Pädagogik werden (selbst)kritische Reflexionen von Konzepten und Praxisvollzügen dargelegt, die die Verflochtenheit gesellschaftlicher, institutioneller, interpersonaler und intrapsychischer Dynamiken pädagogischer Praxis in den Blick nehmen und mit der Standortgebundenheit von Methodologie und Methode relationieren.

Das Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik erscheint jährlich seit 1989 und ist über Themenschwerpunkte strukturiert, enthält aber auch freie Beiträge sowie Rezensionen.

Alle Bände des Jahrbuchs für Psychoanalytische Pädagogik sind auch in gedruckter Form erhältlich. Auf der Website des Psychosozial-Verlags finden Sie alle verfügbaren gedruckten Ausgaben und haben die Möglichkeit, ein Exemplar zu bestellen.

Aktuelle Ausgabe

Bd. 32 Nr. 1 (2026): Mit Gruppen arbeiten
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Schenkt man den vielschichtigen Dimensionen von Gruppenprozessen genügend Aufmerksamkeit, kann das Gruppengeschehen verstehbarer werden und Gruppenleitungen wie Teilnehmende werden handlungsfähiger. Die Autor*innen beleuchten theoretische und handlungsbezogene Aspekte sozialer Gruppenarbeit in verschiedenen Feldern von Pädagogik und Sozialer Arbeit. Sie befassen sich mit der dynamischen Qualität und dem Eigenleben von Gruppen sowie mit der Frage, wie diese für die Arbeit mit ihnen fruchtbar gemacht werden können. Dabei ist der gruppenanalytische Blick sowohl bezogen auf Adressat*innengruppen als auch auf Teams hilfreich. Die Autor*innen tragen mit ihren Beiträgen zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Gruppenarbeit innerhalb der Pädagogik und Sozialen Arbeit bei und weisen damit einen Weg, konflikthafte Entwicklungen anhand ihrer oft unbewussten Dimensionen in Gruppenprozessen zu erkennen und ihnen professionell zu begegnen.

Mit Beiträgen von Beatrice Kustor, Hans Georg Lehle, Angela Moré, Christine Morgenroth, Gudrun Nagel, Bernhard Rauh, Nele Reuleaux, Ute Schaich, Inge Schubert, Tilman Sprondel und Christian Wiesmann

Veröffentlicht: 2026-06-17

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